Rundum gute Laune beim kfd-Fasching im Pfarrzentrum Mutterstadt

Rundum gute Laune beim kfd-Fasching im Pfarrzentrum Mutterstadt

Veröffentlicht am 18.02.2026
Autor: Lucia Görtz

Gut gelaunt zogen beim diesjährigen kfd-Fasching 8 Matrosen ins vollbesetzte Pfarrzentrum ein. Roswitha Schweißguth, die wie jedes Jahr durchs Programm führte, stellte die Mannschaft vor: Julia Berkel, Lucia Görtz, Gerda Heene, Carmen Jacoby, Michaela Schirmer, Silke Stanek und Gabriele Tischper, und begrüßte den Musiker Timo Weber. Die närrischen Damen legten sogleich los mit dem Lied „Eine Seefahrt, die ist lustig“ und das Publikum sang direkt mit.

Danach stimmte Roswith Schweißguth das Publikum ein auf das Motto des diesjährigen Faschings: Ahoi! Narren an Bord!  Anschließend kam Gerda Heene, das Urgestein des Frauenfaschings, auf die Bühne und stellte sich dem Publikum als Petronella Knorzel vor. Sie erzählte von ihrer schweren Kindheit mit 9 Geschwistern, darunter einem Blindgänger, von ihrer Schul- und Lehrzeit und nun von ihrer 65-jährigen Ehe. Wie immer konnte Gerda Heene das Publikum einstimmen auf einen lustigen Abend.

Danach konnte man eine fromme Kirchgängerin (Julia Berkel) beim Sonntagsgottesdienst erleben. Da Frauen nachgesagt wird, dass sie multitaskingfähig sind, gingen der Frau zig Gedanken durch den Kopf. Das Publikum bekam die Gedanken von Lucia Görtz vermittelt, die hinter der Bühne agierte.

Wie jedes Jahr kam auch dieses Jahr wieder ein Stargast auf die Bühne. Roberto  Blanco (Silke Stanek) gab seinen Hit „Ein bisschen Spaß muss sein“ zum Besten, und die Stimmung im Saal stieg.

Mit dem Rollator kam dann Emmeli aus dem Seniorenclub (Carmen Jacoby) und erzählte dem Publikum von ihren Operettenbesuchen und ihrem Freund, in den sie sich sofort, nachdem sie die Höhe seiner Rente wusste, verliebt hatte.

Noch vor der Pause brachten 4 Tänzerinnen (Julia Berkel, Michaela Schirmer, Roswitha Schweißguth, Silke Stanek) mit dem Showtanz nach der Melodie „In the navy“ aus dem Film „Fluch der Karibik“ noch einmal Schwung ins Pfarrzentrum.

Dann konnte sich das Publikum mit Kuchen und Kaffee stärken, bevor es anschließend weihnachtlich wurde auf der Bühne.  Was wäre wohl gewesen, wären die heiligen drei Könige Frauen gewesen? Diese Frage beantworteten 3 Königinnen (Gabriele Tischper, Michaela Schirmer, Julia Berkel), die mit ihrem Kamel (Silke Stanek) auf die Bühne zogen, voran der Stern von Bethlehem, der genau über dem Stall zum Stehen kam. Ja, da hätte es sinnvolle Geschenke für das Neugeborene gegeben, statt Weihrauch, Myrrhe und Gold nämlich Babycreme, einen Strampler und einen Sparbrief der Sparkasse Mutterstadt. Im Stall fanden sich Maria (Carmen Jacoby) und Josef (Gerda Heene) neben der Krippe.

Anschließend brachte das Männerballett, einstudiert von Gabriele Tischper, das Publikum zum Lachen. Es zogen nämlich vier Männer (Klaus Adler, Manfred Diemer, Martin Politt, Marco Schirmer) verborgen unter Leintüchern auf die Bühne und entpuppten sich als Biene Maja und Willy begleitet von 2 weiteren Bienchen. Sie zeigten nach der Melodie „Biene Maja“ einen Tanz nach der Choreografie von Gabriele Tischper.

Von einer Kreuzfahrt anderer Art erzählten die ängstliche Trude und die mutige Hilde (Julia Berkel und Silke Stanek) in ihrem Dialog.

Landauf, landab kann man seit Wochen den Gute-Laune-Song hören, und genau damit motivierten Julia Berkel und Roswitha Schweißguth das Publikum zum Mittanzen. Mit diesem fetzigen Lied bewegten sich sämtliche Zuschauer nach links und rechts und sangen kräftig mit. Es herrschte mehr als gute Laune im Saal.

Am Ende ging es noch einmal zurück zum Thema Kreuzfahrt. Ein Kreuzfahrtexperte (Lucia Görtz) erzählte dem Publikum, was man auf einer Kreuzfahrt so alles erleben kann und welche interessanten Mitfahrer man dort beobachten kann.

Freitags brachte sich das Pfarreiteam mit Kaplan Jaimon, ganz in Leder gekleidet und mit langer Lockenmähne, und Pfarrer Hergl mit seiner Mandoline ein und erzählten musikalisch aus dem priesterlichen Alltag.

Zum Finale zogen die Matrosen erneut auf die Bühne und sangen wie jedes Jahr die Mutterstadter Hymne (komponiert von Carmen Jacoby). Roswitha Schweißguth bedankte sich am Ende der Veranstaltung bei dem Musiker Timo Weber, der schon seit vielen Jahren das Publikum mit Schunkelrunden und viel Schwung unterhält, und bei den vielen Helfern im Hintergrund, ohne die eine solche Veranstaltung nicht möglich wäre (Aufbau, Abbau, Einkauf, Service, Küche, Technik, Reg