kfd-Fasnacht 2020 in Mutterstadt

Veröffentlicht am 23.02.2020
Autor: Lucia Görtz

Mit Glitzer und Glamour - Stimmung pur

Mit Glitzer und Glamour zogen die kfd-Frauen der Pfarrei St. Medardus ein ins Pfarrzentrum Mutterstadt und sorgten gemäß ihrem Motto am Donnerstag- und Freitagabend für Stimmung. Mit „Urlauberin“ Gerda Heene, dem Urgestein des Frauenfasching s, begann die Unterhaltung des Publikums.

Die Jugend der Pfarrei zeigte in Tanz und Erzählung die intergalaktische Freundschaft von Lea und JUKI. Bemerkenswert, dass die 10 Jugendlichen im Alter zwischen 13 und 24 binnen 3 Tagen den Auftritt in doppelter Besetzung einstudiert hatten.

Nach einer kurzen Schunkelrunde fanden sich die Zuschauer in einer Apotheke wieder und erlebten mit, was eine Apothekerin (Julia Berkel) mit ihrer Kundschaft erlebt. Die Kunden (Carmen Jakoby, Silke Stanek, Gabriele Tischper, Lucia Görtz) verlangten von der Hodenfarbe wegen des hohen Cholesterinspiegels über Haarwuchsmittel und Brusttee mancherlei Medizin und brachten die Apothekerin mit ihren Sonderwünschen zum Verzweifeln.

Das Pfarreiteam (Pfarrer Hergl, Kaplan Jaimon, Diakon Kasper) zeigte sich von seiner närrischen Seite und erzählte musikalisch aus der Großpfarrei.

Dass man auch als Oma mit den Enkeln so einiges im Alltag durchmacht, trug Lucia Görtz vor.

Für Stimmung und Glamour sorgten Julia Berkel, Silke Stanek und Roswitha Schweißguth mit ihren farbenfrohen Kostümen und dem Lied „Cordula grün“.

Zu Verwechslungen kam es bei den Rundfunkberichten, wo Gerda Heene ein Länderspiel kommentierte, Annemarie Hoffmann Tipps zur Säuglingspflege gab und Gabriele Tischper über die Zucht von Kaninchen referierte.

Das Publikum hatte danach eine Pause verdient, in der es sich mit selbstgebackenem Kuchen stärken konnte. Die Conferenciense Roswitha Schweißguth verwandelte sich in einen Piraten und animierte zusammen mit Julia Berkel das Publikum, den Piratentanz mitzutanzen. Auf dass die Pfunde schmelzen, die sich dank der leckeren Speisen des Küchenteams auf den Hüften angesammelt hatten.

Ruhiger wurde es, als Carmen Jacoby als Amoralia von ihrer vergeblichen Männersuche erzählte.

Der Höhepunkt des Abends kam in Gestalt von 5 Männern, die einen von Gabriele Tischper einstudierten Tanz zeigten und die Lachmuskeln des Publikums mit ihren „grazilen“ Bewegungen reizten. Ohne Zugabe durfte die Truppe die Bühne nicht verlassen.

Danach erzählten zwei Rentner (Christiane Amend, Lucia Görtz) aus ihrem Alltag. Sie machten sich Gedanken über den Himmel, die Unterschiede zwischen Mann und Frau und die Probleme von Veganern.

Als Stargast wirbelte Gariele Tischper in Gestalt von Andreas Gabalier durch den Saal und brachte mit „Hulapalu“ das Pfarrzentrum zum Beben.

Mit Gesang ging es weiter in Form von den „Singenden Ehemännern“. Deren geplagten Ehefrauen (Gabriele Tischper, Julia Berkel, Lucia Görtz) schimpften und stellten den Männern Fragen zu ihrem Lebenswandel. Die „Männer“ (Carmen Jakobi, Silke Stanek und Gerda Heene) antworteten mit bekannten Stimmungsliedern und brachten so ihre Frauen zur Verzweiflung. Zum Schluss beschlossen beide Gruppen gemeinsam an die Nordsee zu fahren.

Mit der Mutterstadter Hymne endete ein närrischer Abend weit nach Mitternacht. Die Musik lieferte donnerstags Timo Weber, freitags begleitete Thomas Rittler die Frauen und sorgte für Stimmung im Saal.