kfd-Fasnacht 2018 in Mutterstadt

Veröffentlicht am 12.02.2018
Autor: Pfarrei Hl. Sebastian

Lustig, fröhlich, frei und ein 3fach Ahoi - das Motto der Frauenfastnacht

Die Frauen der Pfarrei St. Medardus Mutterstadt mussten zweimal ran, weil der Pfarrsaal ausverkauft war. Wie schon so oft. „Wir haben uns häufig getroffen und Vorschläge gemacht, damit es heute Abend richtig kracht!“ berichtete Roswitha Schweißguth. Sie führte mit lockerer Hand, das lustige Volk durch den Abend. Für eine fastnachts gerechte Beschallung sorgte wieder Timo Weber mit seiner gut passenden Musikanlage.

„Des is e Dudd, e Dudd – e Duddesupp“, ein Sprechgesang, vorgetragen von den Kochexpertinnen Christiane Amend und Lucia Görtz, sorgte für einen lustigen Start in die Sitzung. Ein Vertreter der Juki „Junge Kirche“, Florian Heinz, erzählte von seinen Problemen beim Versuch einige Kumpels zu finden, die mit ihm auftreten. Ein Beispiel: „Ich finde keinen Parkplatz!“ „Dann lass doch deinen Scheibenwischer laufen. Wie soll der Polizist dann die Strafzettel einklemmen?“

Das Pastoralteam, Gemeindereferentin Marion Krüttgen, Pfarrer Hergl, Kaplan Jaimon und Diakon Kasper, mal ganz närrisch. Ein musikalisches Quartett: „Im ganze Land kä schänerie Pfarrei und wir sinn all debei“ der Refrain. Dazu viele Strophen. Eine sogar auf indisch- großes Gelächter. (Kaplan Jaimon kommt aus Indien). Ein Sketch OMA WILL COMPUTER KAUFEN: Als Oma kommt Gabriele Tischper in den Computerladen. Sie verhandelt mit der Verkäuferin, Julia Berkel, über den Kauf eines Computers. Sie möchte das fachliche Niveau wissen. „Haben sie ein Netz?“ „Ja, Strom habe ich.“ „Möchten sie brennen?“ „Ach Herje nee! Was soll bei mir noch brennen?“ „Haben sie schon einmal einen Rohling gesehen?“ Die Kundin nervt. Am Ende bekommt die Oma den Computer geschenkt mit der Bitte, nie wieder zu kommen. Die Kundin trifft vor dem Laden ihre Freundin: „Es hat geklappt. Ich habe den Computer! Jetzt brauchen wir nur noch einen Drucker! Den holen wir uns aber nicht hier!“

Gerda Heene, ein Urgestein der Weiberfastnacht, sang ein Loblied auf die Zwiebel. „Heit mit denne viele Delikatesse, hot schon so mancher sich zu Tod gefresse! Drum esst Zwiebeln von spät bis früh und auch emol en Sellerie. Macht Euch einer an: Zwiewle uff die Zung und Knoblauch dezu und ihr habt eure Ruh. 
Kommentar vom Musiker: „Noch so e Red un ich bin batsch nass geschwitzt“. 
Fünf Damen in Lederhosen und Dirndl zeigten anschließend einen Showtanz, perfekt einstudiert von Cora Gallant und Roswitha Schweißguth.

In der Pause gab es Kaffee und Kuchen. Danach hatte es Lehrerin Carmen Jakoby mit einer renitenten Klasse voller Halbwüchsigen zu tun. Die älteste Schülerin ist wohl schon öfter mal sitzen geblieben. (Annemarie Hoffmann) Einige kommen schon mal zu spät. „Mein Meerschweinchen ist gestorben.“ „Ja, ja und vor zwei Wochen war es die Oma. Warum trauerst du so sehr um das Meerschweinchen und nicht um die Oma?“ „Die habe ich auch nicht von meinem Taschengeld bezahlt!“ „Frau Lehrerin, kennen sie ein Wort das mit „A“ beginnt und mit „och“ aufhört? Will eine besonders freche Göre wissen. „Das Wort benutzt man nicht!“ schimpft die Lehrerin. Da lacht die ganze Klasse. Aschermittwoch!  Sind Adler schwul, will eine reifere Schülerin wissen? Ich habe gelesen: Hat der Adler Beute gemacht, fliegt er zurück zu seinem Horst.

Nun war es Zeit für den Auftritt des SMMB: Sankt Medardus Männer Ballett. Die würdigen Herren tanzten einen Sirtaki mit einer Anmut und Grazie, dass die Zugaben unvermeidlich waren. Choreographie G. Tischper.

Jetzt wurde es wissenschaftlich. Professor Schmalzheimer alias C. Jakoby, ordentlicher Professor an der unordentlichen Uni Mutterstadt, hielt eine Vorlesung über den „Homo Carnevalensis“. Kennzeichnend für diese Spezies seien die abstehenden Ohren. Vorteil? Die Narrenkappe rutscht nicht über die Augen. Die Studenten trampelten beifällig mit den Füßen.
Bei dem alljährlichen Mitmachtanz wurden alle Gäste aufgefordert, sich mit den Hühnern „im Hühnerhaus“ zu bewegen. Choreographie Roswitha Schweißguth und Sonja Adler.

Ein zerstrittenes Ehepaar, Elvira Müller und Sibylle Lahr, kommt auf die Bühne vor den Richter, Cora Gallant. Der Mann hat seine Frau geschlagen. Sie streiten sich auch vor Gericht weiter. Die Frau versteht jedes Wort und jeden Satz verkehrt. Aus Duett wird Duell und so weiter. Der Richter kommt zu dem Ergebnis: Ich hätte sie nicht geschlagen, sondern erschlagen.
Die folgende Modenschau zeigt, laut Karl Lümmelfeld, G. Tischper, das Neueste auf dem Markt. Fünf charmante Modells zeigten, was ein Modeschöpfer wie Karl Lümmelfeld aus einer langen weißen Männerunterhose, natürlich mit Eingriff, gestalten kann. Um nur einige Kreationen zu nennen: Die nordische Haube, wärmender Schal, Kochschürze, Nierenwärmer, Kopftuch, Bolero, Schleier und Servierschürzchen mit Trinkgeldöffnung.

24 Uhr: das Finale. Alle Aktiven kommen auf die Bühne. Bunte Glasfaser Leuchtpinsel in die Hände, Licht aus und dazu die Hymne von Carmen Jacoby: „Es gibt ken schönre Ort, als Mutterstadt ….   

R. Schweißguth bedankt sich bei allen Aktiven und Helfern und bei der Narrenschar für diese tolle Sitzung. Belohnt wurden alle Aktiven mit einem wunderschönen Faschingsorden und der obligatorischen Tasche mit liebevollem Inhalt. Auf Wiedersehen im nächsten Jahr!