120 Jahre Kirchenchor St. Leo Rödersheim

Veröffentlicht am 30.10.2019
Autor: Pfarrei Hl. Sebastian

Ein schönes Dankeschön für all die  Jahre

Der Gästeabend zum 120 jährigen Jubiläum des Kirchenchor St. Leo startete mit einem freundlichen Willkommensgruß an alle Gäste und Ehrengäste durch den Vorsitzenden des Kirchenchors. Das Besondere – neben der Dekoration mit Fahnen und Flaggen - waren sicherlich die zwei Bühnen, die Großes erahnen ließen.

Der Kirchenchor eröffnete schwungvoll und frisch mit der Aufforderung „Sing mit mir“ unter der Leitung von Nadia Lyons und der Begleitung von Anna Plakhova-Götz den Abend. Im Anschluss ließ es sich Herr Pfarrer Hergl nicht nehmen, den Chor zu danken, für die Gestaltung unzähliger Gottesdienste und kirchlicher Feiern, aber auch als Kulturträger weltlicher Art.

Die beiden Moderatoren, leiteten zum nächsten Höhepunkt des Abends über, dem Musikverein Hochdorf (Leitung: Xaver Drews ), Im ersten Beitrag ihrer Gratulationstour hatten sie sich etwas ganz Besonderes ausgedacht „Pacific dreams“. So entführten sie die Gäste musikalisch auf die Weltreise, die schon jetzt das prägende Motto des Konzertabends war.

Der Kinderchor St. Leo Singers (Leitung: Stephan Hemmer) reisten als Pfadfinder um die Welt. Die muntere Wandergruppe war in Israel, China, Indien und Amerika zu Gast.  Mit eingespannt hatten sie die geistigen Würdenträger der Gemeinde. Kaplan Jaimon war gleich der Liebling des Publikums.

Als Kontrast erwies sich der „Böhmische Traum“ den der Musikverein interpretierte. Man war gleich wieder in Feierlaune, was man aufgrund der reichhaltigen Essens- und Getränkeangebote auch durchaus sein konnte. Dies nutzten dann die „fascinatio citharis“ unter der Leitung von Walter Barbarino aus. Dieses junge Gitarrenensemble faszinierte mit unglaublicher Spielfreude und sicherer Rhythmik. Es wurde alles aufgeboten, um osteuropäische Weisen, jedoch auch südamerikanische Folklore lebendig zu machen. Man war versetzt auf die ägäische Halbinsel oder fühlte sich zu Gast in Spanien. Tosender Beifall war der Lohn.

Dann durften wieder die Jubilare singen. Sie hatten ältere Literatur,  mit „Eviva Espania“, „Griechischer Wein“ und „Südliche Sommernacht“ ausgewählt. Die Lieder wurden sehr eindrucksvoll vorgetragen, was mit langen Applaus belohnt wurde.

Dass es jedoch nicht allzu nachdenklich wurde, dafür sorgten erneut die Hochdorfer Musiker, die amerikanisches Flair mit Hootenany einziehen ließen. Gefolgt von einem wunderbare, mit einem Solopart garnierten „On the sunny side of the street“. Ebenfalls mit Solo, von Michaela Braun, wurde die Pfalz auf Paris und Champs Elysees auf Schorle, leicht und locker vorgetragen. Eine Zugabe durfte nach diesem frechen Meisterstückchen nicht fehlen.

Günther Dorna war jedenfalls bei seinem Abschluss sichtlich gerührt, verteilte Blumen und Wein, vergaß die vielen Helfer und die Techniker nicht und wünschte allen alles Gute, was dann der Kirchenchor auch mit dem irischen Reisesegen, „An Irish blessing“ deutlich unterstrich.