Infos zu Gottesdiensten und Sakramenten

Schutzmaßnahmen zur Minimierung des Ansteckungsrisikos in Pfarreien und Einrichtungen des Bistums

In Abstimmung mit den zuständigen Behörden und gemäß der Empfehlungen der Experten entscheiden die Verantwortlichen im Bistum Speyer jeweils angepasst an die aktuelle Lage über Präventionsmaßnahmen zur Verhinderung der Ausbreitung des Coronavirus. 

Die aktuellen Informationen und Maßnahmen werden hier veröffentlicht: https://www.bistum-speyer.de/bistum/das-bistum-im-ueberblick/umgang-mit-dem-coronavirus/

Informationen der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung: https://www.infektionsschutz.de/coronavirus/

 

Folgende Regelungen gelten AB SOFORT und OHNE AUSNAHME - Stand 10.07.2020:

Gottesdienste (Eucharistiefeiern und Wortgottesfeiern)
Die Gläubigen sind weiterhin von der Erfüllung der Sonntagspflicht befreit. Weiterhin bietet die Pfarrei Hl. Sebastian einen LIVESTREAM der Gottesdienste an. Mehr Infos finden Sie hier.

Entsprechend der geltenden staatlichen und kirchlichen Anordnungen wurde mit dem Pastoralteam und den Pfarrgremien abgesprochen, wieder Gottesdienste unter Wahrung aller notwendigen Schutz- und Hygienevorgaben zu feiern.

Die kommenden öffentlichen Gottesdienste (teilweise mit Anmeldung) finden Sie auf der Seite Gottesdienste.

St. Cäcilia in Schauernheim bleibt wegen der geringen Fläche geschlossen.

Folgende Vorgaben müssen erfüllt werden:

  1. Die Gottesdienstbesucher müssen eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen (bitte mitbringen). Die Gottesdienstbesucher tragen den Mund-Nase-Schutz bis sie ihren Sitzplatz in der Kirche erreicht haben. Dann kann die Schutzmaske abgenommen werden. Beim Kommuniongang und beim Verlassen der Kirche ist der Mund-Nase-Schutz wieder zu tragen. Diese Regelung gilt entsprechend bei Gottesdiensten unter freiem Himmel. Als Mund-Nase-Schutz sind auch sogenannte Community-Masken (selbst hergestellte Masken) sowie Gesichtsvisiere und Gesichtsschilde anerkannt.
  2. Es wird nicht gemeinsam gesungen.
  3. Aus Hygienegründen liegen in der Kirche keine Gesangbücher aus. Für gemeinsame und persönliche Gebete nehmen Sie bitte Ihr privates Gesangbuch mit.
  4. Die Kirche wird – auch das ist eine Vorgabe - während des Gottesdienstes durchlüftet. Das heißt die Türen bleiben die ganze Zeit geöffnet.
  5. Am Eingang müssen die Gottesdienstbesucher die Hände desinfizieren. Entsprechendes Händedesinfektionsmittel wird zur Verfügung gestellt
  6. Freie Platzwahl ist leider nicht möglich. Sie bekommen bei der Anmeldung eine Platznummer zugewiesen. Familien dürfen natürlich nebeneinandersitzen.
  7. Eine wöchentliche telefonische Anmeldung im Pfarrbüro zu den Öffnungszeiten ist erforderlich bis spätestens freitags, 11 Uhr. Alternativ ist auch eine Anmeldung auf folgender Seite möglich: zum Gottesdienst-Anmeldeformular. Für die Werktagsgottesdienste ist keine Voranmeldung erforderlich, jedoch müssen sich die Gottesdienstbesucher in die ausgelegten Listen eintragen.
  8. Bei der Anmeldung nennen Sie bitte Namen, Anschrift, Telefonnummer und teilen Sie uns mit, 
    ob Sie die Hl. Kommunion empfangen möchten oder nicht. 
    Einige werden Bedenken haben, weil das der hygienisch gesehen kritischste Punkt ist. Wir versuchen alles, den Kommuniongang sicher und würdig zugleich zu gestalten. Damit man in der Bank nicht über einen Nachbarn „klettern“ muss, werden die Plätze entsprechend zugewiesen.
  9. Die Liste der Gottesdienstbesucher wird nach geltenden Datenschutzrichtlinien aufbewahrt und im Bedarfsfall der Kontaktrückverfolgung an die staatlichen Behörden weitergegeben.
  10. Einlass für die angemeldeten Gottesdienstbesucher ist erst ab 30 Minuten vor dem Gottesdienst am Haupteingang der Kirche. Achten Sie beim Betreten und Verlassen der Kirche auf den notwendigen Abstand.
  11. Sie werden von einem Empfangsteam begrüßt, das – wegen der zu führenden Anwesenheitslisten – überprüfen muss, ob Sie angemeldet sind.

Personen, die einer Risikogruppe angehören, werden dringend geraten, die Entscheidung zu einer Teilnahme sorgfältig abzuwägen. Personen mit Symptomen einer Atemwegserkrankung oder Fieber sollen nicht am Gottesdienst teilnehmen. Daher sind alle, die nicht an einem Gottesdienst teilnehmen können, weiterhin vom Sonntagsgebot befreit.

Trotz dieser doch erheblichen Einschränkungen freuen wir uns darauf, wieder miteinander Gottesdienst feiern zu können.

 

Haus- und Krankenkommunion
Die Haus- und Krankenkommunion ist eingestellt.

Krankensalbung
Krankensalbung kann jeder Priester allen, die darum bitten, jederzeit spenden, sofern keine Corona-Erkrankung vorliegt (beim Patienten oder im häuslichen Umfeld). Im Krankenhaus kann Corona-Patienten die Krankensalbung gespendet werden, sofern das Krankenhaus die notwendige Schutzkleidung zur Verfügung stellt. Seelsorgerinnen und Seelsorger über 60 Jahren oder solche mit Vorerkrankungen sollen nicht bei Corona-Patienten zum Einsatz kommen. 

Beerdigungen
Beerdigungen können nur noch ohne Feier eines Sterbeamtes, auf dem Friedhof, im engsten Familien- und Freundeskreis und entsprechend den örtlichen Vorgaben bzgl. der Nutzung der Leichenhallen stattfinden. Auf das Bereitstellen von Weihwasser und Erde am Grab ist aufgrund des Berührens der Grifffläche von Aspergil und Schaufel zu verzichten.

Erstkommunion
Bereits heute musste wegen der notwendigen Planungssicherheit entschieden werden, dass auch die Feiern der Erstkommunion auf einen späteren Zeitpunkt verschoben werden müssen, an dem sich die Situation wieder normalisiert hat.

Taufen
Taufen in Kirchen sind ab sofort wieder erlaubt, dabei dürfen auch mehrere Täuflinge in einem Gottesdienst getauft werden. Zu beachten ist dabei, dass insgesamt nicht mehr als die zulässige Höchstzahl für die jeweilige Kirche (1 Person pro 10m²) teilnehmen. Die Mindestabständevon 1,50 m sind entsprechend einzuhalten. Bei mehreren Täuflingenmuss der Priester vor und nach der jeweiligen Salbung die Hände waschen oder desinfizieren.Neben dem Schutz des Täuflings wird so vermieden, dass das Taufgefäß kontaminiert wird.

Trauungen
Trauungen im Freien werden im Einzelfall ermöglicht, wenn die Einhaltung der geltenden Sicherheitsvorschriften die Feier im Kirchenraum erheblich erschwert oder unmöglich macht. Dabei ist eine Außenfläche zu wählen, die vor oder neben einer Kirche oder Kapelle liegt oder einen anderen klaren Bezug zur Kirche aufweist. Eine Verquickung der pastoralen Feier mit kommerziellen Interessen Dritter (Weingüter, Hotels etc.) im Sinne der im diözesanen Pastoralplan festgelegten Standards ist weiterhin unbedingt zu vermeiden. Die Erlaubnis zu einer Trauung im Freien wird im Einzelfall auf Antrag durch den Generalvikar erteilt.

Pfarrliche Gremien
Es können wieder die pfarrlichen Gremien (Pfarreirat, Verwaltungsrat, Gemeindeausschuss und deren Ausschüsse) unter Einhaltung der Hygiene-und Abstandsregelnwieder tagen. In den jeweiligen Räumen kann sich pro 10 m² max. 1 Person aufhalten, wobei die Mindestabstände von 1,50 m sowie alle Hygiene-und Schutzmaßnahmen einzuhalten sind.

Treffen von Gruppen, Vereinigungen und Chören, sonstige Veranstaltungen
Treffen pfarrlicher Gremien, Gruppen, Vereinigungen und die Durchführung sonstiger Veranstaltungen sind im Innenbereich mit bis zu 150 gleichzeitig anwesenden Personen unter Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregeln möglich. In den jeweiligen Räumen kann sich pro 10 m² max. 1 Person aufhalten, wobei die Mindestabstände von 1,50 m einzuhalten sind. Sofern jeder Person ein fester Platz zugewiesen ist, kann die Personenbegrenzung (1 Person je 10 m²) entfallen. Dann ist nur das Abstandsgebot von 1,50 m einzuhalten. Das Tragen eines Munde-Nase-Schutzes (Maskenpflicht) entfällt, sowie die Personen ihren Sitzplatz erreicht haben. Außerdem sind alle Hygiene- und Schutzmaßnahmen einzuhalten, die Kontaktdaten gemäß der entsprechenden Vorgaben und unter Beachtung des Datenschutzes zu erfassen und die Vorgaben des Hygienekonzepts des Landes für Veranstaltungen im Innenbereich mit bis zu 150 gleichzeitig anwesenden Teilnehmern vom 24.06.2020 umzusetzen. Außerdem verweisen wir auf die Handlungshilfe Religionsgemeinschaften zum SARS-CoV-2-Arbeitsschutzstandards der für uns zuständigen Verwaltungsberufsgenossenschaft (VBG) "Besprechung vor Ort" (siehe als PDF untenstehend).

Chorproben sind wieder möglich. Sie sollen aber nach Möglichkeit im Freien stattfinden. Es sind alle Hygiene- und Schutzmaßnahmen einzuhalten, die Kontaktdaten aller Personen gemäß der entsprechenden Vorgaben und Beachtung des Datenschutzes zu erfassen und einen Monat aufzubewahren. Der Mindestabstand zwischen den Personen beträgt 3,00 m pro Person. Außerdem ist eine verbindliche Sitzordnung festzulegen. Der Sicherheitsabstand zwischen Chor und Chorleiter beträgt mindestens 4 m. Die Vorgaben des Hygienekonzepts des Landes für Chorproben vom 04.06.2020 sind umzusetzen. Zuschauer bei Proben sind prinzipiell nicht zugelassen. Außerdem verweisen wir auf das Hygienekonzept für Chorproben des Bistums sowie auf die Handlungshilfe Religionsgemeinschaften zum SARS-CoV-2-Arbeitsschutzstandards der für uns zuständigen Verwaltungsberufsgenossenschaft (VBG). Davon ausgenommen ist die Gruppe aus bis zu 8 Sängerinnen und Sänger oder Instrumentalisten, die sich vor dem Gottesdienst in der Kirche zur Probe treffen kann.

Treffen von Kinder- und Jugendgruppen sind unter Einhaltung der Vorgaben möglich. Jugendliche Gruppenleiter/-innen sind ausdrücklich auf die Einhaltung der Hygienevorschriften hinzuweisen. Die Verantwortung liegt beim jeweiligen Träger (Jugendverband, Kirchengemeinde).

Wir bitten darum, diese Information auch den kirchlichen Verbänden mit der dringenden Bitte um gleiche Handhabung zukommen zu lassen.

Pfarrbüros
Die Pfarrbüros bleiben besetzt, sind aber auf telefonische und digitale Kommunikation umgestellt. Sie können das zentrale Pfarrbüro per E-Mail pfarramt.dannstadt-schauernheim@bistum-speyer.de oder telefonisch per 06231 / 5742 zu den bekannten Öffnungszeiten erreichen. Vielen Dank für Ihr Verständnis!

 

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Informationsblatt
Informationen zu Hygiene-/ Infektionsschutz (BZgA)
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Hygieneplan
Pastoraler Bereich in der Pfarreiseelsorge - Stand 04.06.2020
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SARS-CoV-1-Arbeitsschutz
Standard mit Empfehlungen für Religionsgemeinschaften