Laetaresonntag 2018 in St. Medardus

Veröffentlicht am 15.03.2018
Autor: Pfarrei Hl. Sebastian

Es ist eine gute Tradition, dass sich am Laetaresonntag, zur „Halbzeit“ der Fastenzeit, junge und nicht mehr ganz so junge Christen zusammenfinden.

In der Pfarrkirche St. Medardus gab es zunächst einen schön gestalteten Familiengottesdienst, bei dem es um die verschiedenen Aspekte von Wasser ging.   

Danach fand im Kirchgarten das Sommertagspiel statt.

In diesem Jahr wurde es ernst: In einer Gerichtsverhandlung musste sich ein genervter Richter mit zwei Streithähnen der besonderen Art auseinandersetzen: dem Winter und dem Frühling. Der Winter war überzeugt, dass er keinesfalls zum öden Nordpol gehen muss, sondern dass sich die Kinder weiterhin über Schneeflocken und Eis freuen. Deshalb wurde er vom Frühling verklagt. Die anwesenden Kinder unterstützten lauthals den Frühling, der Blumen, neue Düfte und die wärmende Sonne in Aussicht stellte. Der Richter gab dem Frühling recht, der Winter musste traurig abziehen. Versöhnt wurde er aber durch die Versicherung der Kinder, dass sie sich bestimmt nach dem nächsten Herbst wieder auf ihn freuen werden.
Mit viel Liebe einstudiert wurde dieses kleine Theaterstück von Roswitha Schweißguth und die Kinder trugen es mit viel Begeisterung und durchaus schauspielerischem Können vor. Unterstützt wurde die Aktion mit flotten Weisen der Blaskapelle Mutterstadt.

Die Junge Kirche Mutterstadt hatte wieder für einen tollen Schneemann gesorgt, der in diesem Jahr mit Worten wie Hass, Welthunger und Armut beschriftet war. Zusammen mit dem Winter wolle man auch alle diese schlimmen Dinge in Rauch aufgehen lassen, wurde dazu erklärt.

Danach konnte sich alle noch mit leckerem Kuchen eindecken, der vom Elternausschuss des Kindergartens angeboten wurde.