Heilige Messe nach Syro-Malabarischem Ritus

Veröffentlicht am 11.09.2019
Autor: Pfarrei Hl. Sebastian

Am 8. September besuchten viele Menschen aus der Großpfarrei den Gottesdienst in St. Medardus, um mit Pater Jaimon die Heilige Messe nach Liturgie der „Thomas-Christen“ aus dem indischen Kerela mitzufeiern. Die Reihenfolge des Gottesdienstes nach dem Syro-Malabarischen Ritus hat Ähnlichkeit mit der Liturgie der Ostkirche und  unterscheidet sich vom lateinischen Ablauf. So wird bspw. der Friedensgruß vor dem Hochgebet gegeben und nicht nach dem Vater unser.

Traditionelle indische Gesänge und  geistlicher Gesang verstärkten im gesamten Gottesdienst Lob, Ruhm, Ehre, Dank und Anbetung an den dreieinigen Gott. Pater Jaimon, der größtenteils die Gebete auf indisch sprach, wurde musikalisch von einer befreundeten indischen Gesangsgruppe aus Köln begleitet. „Die indischen Gesänge waren harmonisch und gingen gleich ins Ohr“, fasste eine Gottesdienstbesucherin ihre Eindrücke zusammen.

Beeindruckend zu sehen, war auch das  „St.Thomas-Kreuz“ mit den vier Blütenknospen am Ende der Kreuzesarme und der Taube an der Spitze „Das Kreuz zeigt nicht den Gekreuzigten, sondern betont mehr die Auferstehung und das Wirken des Heiligen Geistes“, erläutert Pater Jaimon dieses Wahrzeichen der Thomas-Christen. Auch die  liturgische Gewänder und der Heilige Schrift waren mit dem Thomas-Kreuz geschmückt.

Pater Jaimon bedankte sich am Ende des Gottesdienstes bei den 14 Messdienern aus der Großpfarrei, allen Mitwirkenden und Unterstützern sehr dafür dass die Messe  in diesem Ritus gefeiert werden konnte.  Mit einem langen Applaus wurde die Darbietung der indischen Gesangsgruppe honoriert.