Kirche


Pfarrkirche St. Michael und Filialkirche St.Cäcilia -
feste Bestandteile der Ortsgemeinde Dannstadt-Schauernheim

Die erste urkundliche Erwähnung des Ortes Dannstadt (Dendestat) war in einer Stiftungsurkunde an das Benediktinerkloster Peter-und-Paul in Weißenburg aus den Jahren 765/ 766. Für Schauernheim (Scurheim) existiert ein ähnlicher Schenkungsvertrag aus dem Jahr 768 an das Benediktinerkloster Lorsch. 810/ 812 wird in einem Lehensverzeichnis des Klosters Weißenburg erstmals eine Kirche aus Holz erwähnt, die dem Hl. Martin geweiht war.

Man nimmt an, dass im 12. Jh. an der heutigen Stelle der Kirche ein romanischer Steinbau als Kirche errichtet wurde. 1256 ging Dannstadt an das Dominikanerinnenkloster in Lambrecht über, im Jahr 1281 folgte Schauernheim. Die erste urkundliche Erwähnung der Kirche in Schauernheim war 1320 als Filialkirche St. Cäcilia.

Bei dem großen Ortsbrand 1460 ist auch die Pfarrkirche in Schutt und Asche gelegt worden. Der heute untere Teil des Turms dürfte aus der Zeit des Wiederaufbaus 1490 stammen. Nach der Reformation und dem Dreißigjährigen Krieg mit Zerstörung und Vertreibung wurde 1700 die Pfarrei St. Michael, 137 Jahre nach der Auflösung, wiederbegründet. Es folgte eine Grunderneuerung, diverse Vergrößerungen und schließlich 1866/ 1867 ein größerer Neubau im neugotischen Stil. Dabei wurde auch der Chorraum mit dem Kirchenschiff getauscht. 100 Jahre später (1965/ 1966) wurde die Kirche wiederum erweitert durch ein Herausbrechen der südlichen Lang Wand und das Anfügen eines Anbaus, wie er auch heute noch existiert.

Das Glockengeläut wurde 1997 mit dem Guss von 3 neuen Glocken neu zusammengestellt: Bruder-Konrad-Glocke 1937 (d``), Michaels-Glocke (c``), Josefs-Glocke (b´), Marien-Glocke (f`).

Pfarrei Hl. Sebastian

Die Pfarrei Hl. Sebastian Dannstadt setzt sich seit 2016 aus den bis 2015 selbständigen Pfarreien St. Medardus in Mutterstadt, St. Peter in Hochdorf-Assenheim, St. Leo in Rödersheim Gronau und St. Michael/ St. Cäcilia in Dannstadt-Schauernheim zusammen.

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